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Relevante Veränderungen im Versicherungsmarkt halten wir hier gerne für Sie fest. Noch lieber teilen wir Ihnen diese persönlich mit.

  • 01.11.2018Betrug auf einem Online-Marktplatz

    Patentrezepte gegen Betrug im Internet gibt es nicht. Aber wenn Sie einige Verhaltensregeln beachten, bleiben Ihnen unliebsame Überraschungen hoffentlich erspart.

    Alles begann ganz harmlos: Käufer Karl* erstand auf einem Online-Marktplatz eine Drohne. Das Profil von Verkäufer Valentin beinhaltete keine negative Bewertungen und war genauso unverdächtig wie die Abwicklungskonditionen (Vorauszahlung mit anschliessendem Postversand). Nach Auktionsende bat Valentin den Käufer, den geschuldeten Betrag auf das Konto seiner Freundin Franziska zu überweisen. Weil die Drohne nicht in der versprochenen Lieferfrist eintraf, mahnte Karl den Verkäufer wiederholt per E-Mail. Doch dieser schickte statt des heiss ersehnten Fluggeräts nur Ausreden und leere Versprechungen… Schliesslich meldete der Käufer bei der Online-Plattform eine Beschwerde an und übergab den Fall seiner Rechtsschutzversicherung AXA-ARAG.

    «Valentin» ist nicht Valentin

    Als der Verkäufer auf eine eingeschriebene Mahnung unserer Vertragsrechts-Spezialisten nicht reagierte, kam Betrugsverdacht auf. Dieser erhärtete sich rasch, als auf der Online-Plattform erste negative Bewertungen für Valentin auftauchten – und das Profil schliesslich gesperrt wurde. Um die Prozessaussichten zu prüfen, holten wir uns auf dem zuständigen Betreibungsamt einen Registerauszug für Valentin. Nachdem Karl gegen den säumigen Verkäufer Strafanzeige gestellt hatte, teilte uns Valentin in einem handschriftlichen Schreiben mit, dass er nichts von einem Drohnenverkauf wisse. Valentins vermeintliche Freundin Franziska meldete sich ebenfalls bei uns: Sie erklärte, dass alle ihre Konten gesperrt worden seien und dass gegen sie ein Strafverfahren laufe – obwohl sie den Verkäufer überhaupt nicht kenne.

    Drei Opfer einer fiesen Betrugsmasche

    Obwohl die Aussagen von Valentin und Franziska nicht bewiesen sind, scheinen ihnen die Ermittlungsbehörden zu glauben. Demnach wären alle drei Beteiligten Opfer eines Betrugs: Die – noch immer unbekannten – Täter haben offenbar die Identitäten von Valentin und Franziska gestohlen. Im Namen von Valentin wurden im Internet zahlreiche Produkte versteigert. Die jeweiligen Erlöse wurden nach Aufforderung durch den vermeintlichen Verkäufer zunächst auf das selten genutzte Sparkonto von Franziska geleitet und von dort sofort weitertransferiert. Dieser Fall ist besonders perfid, weil es keine klaren Warnsignale gab: Der Preis für die Drohne war marktüblich, der Verkäufer hatte keine negativen Bewertungen – und auch der Wunsch nach einer Überweisung auf das Konto der «Freundin» war nicht verdächtig: Schliesslich kommt es öfter vor, dass User Produkte über das Marktplatz-Konto ihres Partners anbieten.

    Kein Patentrezept gegen Betrüger

    Weil Betrüger immer wieder neue Maschen anwenden und sich ständig raffiniertere Kniffe ausdenken, gibt es kein Patentrezept für absolut sicheres Einkaufen im Internet. Generell sollten Sie aber bei jedem Kauf den gesunden Menschenverstand walten lassen – und die folgenden Tipps beachten:

    • Bleiben Sie stets aufmerksam und kritisch – lassen Sie sich nicht blenden!
    • Unrealistische Preise (Superschnäppchen) sind genauso verdächtig wie seltsame Modalitäten bezüglich Bezahlung oder Warenübergabe.
    • Geben Sie Ihre Kreditkartendaten nur auf seriösen Plattformen bekannt – sonst droht Missbrauch!
    • Prüfen Sie die Identität des Verkäufers und leisten Sie Vorauszahlungen nur auf dessen Konto.

     

    *) Alle Namen in diesem realen Fall wurden geändert.

    So schützen Sie sich vor Online-Betrug

    Seriöse Auktionsplattformen wie Ricardo und Ebay informieren ihre Kunden umfassend über mögliche Betrugsformen im Internet und aktualisieren ihre Empfehlungen regelmässig. Tipps von Ricardo finden Sie unter diesem Link:

    Bei einer Abwicklung über eine etablierte Plattform profitieren sowohl Käufer als auch Verkäufer von einem gewissen Schutz. Dieser lässt sich weiter erhöhen, wenn die Bezahlung über eine seriöse Payment-Plattform wie PayPal abgewickelt wird. Wer dennoch Opfer eines Betrugsversuchs wird, sollte schnell reagieren:

    • Versuchen Sie, die Zahlung sofort zu sistieren oder rückgängig zu machen.
    • Erstatten Sie bei der Polizei Anzeige.
    • Fordern Sie bei Ihrer Rechtsschutzversicherung Support an.
  • 01.10.2018Drohnen: fünf Dinge, die es zu beachten gilt!

    Drohnen liegen im Trend. Vom Hobbypiloten bis zum professionellen Unternehmer – immer mehr Foto- und Filmbegeisterte nutzen die wendigen Flugobjekte. Doch längst nicht jeder Drohnenpilot kennt die Regeln und Gefahren.

    Das Marktforschungsunternehmen GfK gab im Februar 2018 bekannt, dass im vergangenen Jahr in der Schweiz rund 73’200 Drohnen verkauft wurden. Schätzungsweise besitzen nun rund 100'000 Schweizer Haushalte eine oder mehrere Drohnen.

    Besitzt du schon eine Drohne oder spielst du mit dem Gedanken, eine zu kaufen? Dann findest du hier die wichtigsten Infos und Tipps, damit du möglichst lange schadenfrei und sicher mit deiner Drohne Spass haben kannst:

    Sichtkontakt zur Drohne – das A und O

    Ohne Bewilligung vom Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) dürfen Drohnen mit einem Maximalgewicht von 30 Kilogramm nur mit Sichtkontakt geflogen werden. Dies bedeutet, dass du die Drohne während des Flugs immer im Blick haben musst. Sehr hilfreich kann es sein, wenn du dir als Drohnenpilot zusätzlich einen Helfer organisierst, der mit dir gemeinsam die Drohne stets im Auge behält und dich bei Gefahr warnen und unterstützen kann.

    Eine Bewilligung vom BAZL braucht es, wenn du deine Drohne mit einem Feldstecher oder einer Virtual-Reality-Brille fliegen willst. Die Bewilligungspflicht entfällt, wenn du eine zweite Person dabei hast, die den Sichtkontakt hält und im Notfall die Kontrolle über die Drohnensteuerung übernehmen kann.

    Achtung: Hier sind Drohnen verboten

    Generell gibt das BAZL aus Sicherheitsgründen vor, dass Drohnenpiloten nicht über Menschenansammlungen (mehrere Dutzend, dicht beieinander stehende Personen) fliegen dürfen, wenn nicht mindestens 100 Meter Sicherheitsabstand gewährleistet sind. 

    Vor jedem Flug solltest du überprüfen, ob du an diesem Ort deine Drohne fliegen lassen darfst. Denn in der Schweiz sind sogenannte Sperrzonen definiert. Solche Sperrzonen befinden sich vor allem bei zivilen und militärischen Flugplätzen, aber auch über gewissen Wasser- und Zugvogelreservaten sowie schweizerischen Nationalparks. Je nach Sperrzone gelten unterschiedliche Flugverbote oder Einschränkungen.

    Auch bezüglich Flughöhe gibt es Beschränkungen. Da Motorflugzeuge eine Mindestflughöhe von 150 Meter einhalten müssen, empfiehlt es sich, Drohnen nicht höher als 140 Meter über Boden fliegen zu lassen. Informiere Dich auch über die diversen Richtlinien auf Gemeinde- und Kantonsebene.

    Privatsphäre beachten beim Drohnenfliegen

    Gemäss einer von der AXA durchgeführten Umfrage fühlen sich rund zwei Drittel der Schweizer Bevölkerung von Drohnen gestört. Daher ist es wichtig, gewisse Punkte zu beachten, wenn du mit deiner Drohne Aufnahmen von Menschen machen willst. In der Schweiz gilt, dass jeder Mensch das Recht am eigenen Bild hat. Daher ist es wichtig, dass du bei Aufnahmen von Menschen, deren Gesichter erkennbar sind, jeweils die Betroffenen um Erlaubnis fragst.  Beachte beim Überfliegen von Privatgrundstücken in geringer Höhe, dass sich der Eigentümer in seiner Privatsphäre gestört fühlen könnte – auch durch allenfalls entstehende Lärmemissionen. Hole also im Zweifelsfall die Einwilligung deiner Nachbarn ein, bevor du über deren Garten fliegst.

    Drohnen-Fluglizenz in Diskussion

    Zurzeit wird in der Europäischen Union diskutiert, ob Laien- und professionelle Drohnenpiloten künftig eine Lizenz fürs Fliegen erwerben müssen. Sollte ein solches Gesetz in Europa in Kraft treten, würde sich dieses auch in der Schweiz durchsetzen. Im Moment können sich Drohnenpiloten freiwillig in der Schweiz vom Verband ziviler Drohnen SVZD zertifizieren lassen. Bis anhin haben jedoch gemäss dem Verband nur rund 250 Piloten eine SVZD-Lizenz erworben.

    Wenn doch mal ein Schaden mit der Drohne passiert

    Auch wenn du dich an alle Regeln, Richtlinien und Tipps hältst, kann es trotzdem passieren, dass deine Drohne abstürzt. Dies ist nicht nur ärgerlich, sondern kann auch grosse Schäden an Gegenständen und an der Drohne selbst verursachen. Das Gesetz gibt hier in der Schweiz vor, dass Drohnen mit einem Gewicht bis zu 500 Gramm nicht versichert werden müssen – wir als AXA empfehlen dies jedoch auch für die kleineren Modelle. Für Drohnen über 500 Gramm muss von Gesetzes wegen eine Haftpflichtversicherung mit einer Versicherungssumme von einer Million Schweizer Franken abgeschlossen werden. Wir haben für dich innhehalb der Hausratversicherung eine umfassende Deckung konzipiert. Dank dem Zusatz «Verlust und Beschädigung» bist du bestens geschützt. Sollte deine Drohne einmal abstürzen, ersetzen wir sie dir innert 48 Stunden.

    Mit all diesen Infos bist du für deinen ersten oder nächsten Drohnenflug perfekt gerüstet. Weitere wertvolle Tipps findest du hier.

    Da Prävention ein wichtiger Bestandteil unserer Unternehmensphilosophie ist, haben wir am 16. Juni einen Drohnen-Workshop für Fotografen veranstaltet. Hier konnten sich Interessierte an Workshops und Fachreferaten informieren und diverse Drohnen testen. Hier findest Du die Impressionen des Events:

     

     

  • 01.09.2018Autounfall – was nun? Diese Checkliste hilft Ihnen!

    Wissen Sie, was bei einem Verkehrsunfall zu tun ist? Viele Verkehrsteilnehmer sind unsicher, wie sie sich in einer Notsituation verhalten sollen. Unsere Checkliste enthält alle wichtigen Schritte – in der richtigen Reihenfolge.

    1. Fahrzeug anhalten

    • Schalten Sie die Warnblinker und das Abblendlicht ein.
    • Lenken Sie Ihr Fahrzeug auf der Autobahn wenn immer möglich sofort auf den Pannenstreifen.
    • Ziehen Sie eine Warnweste an und bringen Sie sich ausserhalb der Fahrbahn in Sicherheit.

    2. Überblick verschaffen

    • Sind Sie unverletzt? Geht es Ihnen gut?
    • Wie viele Fahrzeuge sind am Unfall beteiligt? Merken Sie sich Art und Lage der Fahrzeuge.
    • Gibt es Verletzte?
    • Besteht Brand- oder Explosionsgefahr, gibt es gefährliche Güter?

    3. Unfallstelle absichern

    • Stellen Sie ein Pannendreieck auf, und zwar mindestens 50 m vor der Unfallstelle — wenn schnell gefahren wird, mindestens 100 m davor.
    • Verändern Sie die Lage an der Unfallstelle nur zum Schutz von Verletzten oder zur Sicherung des Verkehrs. Ansonsten ist dies nicht erlaubt.
    • Betreten Sie auf der Autobahn die Fahrbahn nicht mehr.

    4. Nothilfe leisten

    • Bringen Sie Verletzte aus der Gefahrenzone.
    • Leisten Sie Erste Hilfe. Nutzen Sie dabei die Autoapotheke.

    5. Rettungsdienste alarmieren

    • Rufen Sie die Polizei 117, die Sanität 144 oder bei Brand die Feuerwehr 118 an. Im EU-Ausland gilt einheitlich Notruf 112.
    • Geben Sie Ihren genauen Standort an: Autobahn-Nummer, Fahrtrichtung, Kilometer, letzte Ein- oder Ausfahrt.

    6. Verletzte betreuen

    • Betreuen Sie verletzte Personen, beobachten Sie sie und unterhalten Sie sich mit ihnen.

    7. Schaden am Fahrzeug dokumentieren

    • Wenn möglich, fotografieren Sie die beschädigten Fahrzeuge von allen Seiten. Bringen Sie sich und andere bei diesem Versuch jedoch niemals in Gefahr! 

     

    Jetzt Checkliste als PDF downloaden und direkt ins Auto legen!

    So füllen Sie das Europäische Unfallprotokoll aus:

    • Wählen Sie verständliche Formulierungen.
    • Anerkennen Sie nie die alleinige Schuld.
    • Halten Sie Namen und Adressen von Zeugen fest.
    • Unterschreiben Sie auf der Rückseite.
    • Im Zweifelsfall oder wenn Ihnen die involvierten Personen Schwierigkeiten machen, bestehen Sie darauf, die Polizei zu rufen.

    Wenn Sie diese Dinge vergessen, drohen im Ausland Geldstrafen:

    • CH-Kleber nicht angebracht: in Italien Strafe bis EUR 400.–

    • Warnweste für Mitreisende vergessen: in Österreich Strafe bis EUR 150.–

    • Ersatz-Glühbirnen vergessen: in Frankreich Strafe bis EUR 180.–

    • Pneu-Profiltiefe und -Druck nicht korrekt: in Deutschland Strafe bis EUR 200.–

    • Geschwindigkeitsregeln nicht beachtet: in der EU verschärfte Strafen

     

  • 12.04.2018Aus S&P Financial Services AG wird neu «Asermo AG

  • 18.10.2017Partnerschaft mit dem Versicherungsmakler und Familienunternehmen Verlingue

    Per 18. Oktober 2017 ist die S&P Insurance Group eine Partnerschaft mit Verlingue, einem der erfolgreichsten europäischen Versicherungsmakler, eingegangen. Dabei hat das französische Familienunternehmen einen Anteil an der S&P Insurance Group erworben. Die Partnerschaft ist für S&P von grosser Bedeutung, weil sie es ermöglicht, das Wachstum zu beschleunigen. Kunden und Mitarbeitenden eröffnen sich zudem weitreichende Perspektiven.

    Medienmitteilung

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