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Relevante Veränderungen im Versicherungsmarkt halten wir hier gerne für Sie fest. Noch lieber teilen wir Ihnen diese persönlich mit.

  • 01.01.2019Winterzeit ist Einbruchszeit – wie kann man sich besser schützen?

    Die früher einsetzende Dunkelheit zieht Einbrecher an. Kann ich etwas tun, damit mein Haus für die Einbrecher nicht so attraktiv ist? Wer berät mich bei der Abwehr von Eindringlingen?

    Ende Oktober werden die Uhren wieder um eine Stunde zurückgestellt. Das bedeutet, dass die Dunkelheit einsetzt, bevor die meisten Leute von der Arbeit nach Hause gekommen sind. Den Schutz der Dunkelheit suchen auch die Einbrecher. Alle Jahre wieder startet in diesen Tagen die «Saison» der Einbrecher. Einbrecher wollen nicht auffallen. Sie möchten nicht überrascht werden. Sie suchen deshalb Liegenschaften, in denen kein Hund bellt und kein Licht brennt und Orte, wo sie ungesehen und leise «arbeiten» können. Schräg gestellte Fenster und unbeleuchtete Sitzplätze oder Hinterhöfe werden deshalb bevorzugt.

    Schlossersatz nicht immer nötig

    Eine Garantie, dass man nicht Opfer eines Einbruchdiebstahls wird, gibt es leider nicht. Dennoch bewährt es sich, wenn die Bevölkerung in dieser Zeit aufmerksam ist und verdächtige Personen oder Fahrzeuge umgehend der Polizei meldet. Ihr Eigentum können Sie am besten schützen, wenn Sie es beleuchten; Zeitschaltuhren, die im Innern des Hauses das Licht ein- und ausschalten und Bewegungsmelder mit Schockbeleuchtung im Aussenbereich eignen sich ganz besonders dafür. Zudem sollten Sie Fenster und Türen stets gut verschlossen halten. Selbstverständlich können Sie Ihre Sicherheit weiter erhöhen, wenn Sie zusätzlich eine Alarmanlage und mechanische Sicherungen an Lichtschächten, Fenstern und Türen einbauen lassen. Renommierte Sicherheitsfirmen und die Spezialisten der Kantonspolizei beraten Sie gerne.

     Quellenangabe: https://www.svv.ch/de

  • 01.12.2018So kommen Sie mit Ihrem Elektroauto weiter

    Der Energieverbrauch von Elektrofahrzeugen wird von zahlreichen Faktoren beeinflusst. Die Tipps von EcoDrive zeigen, wie die Reichweite um 10 bis 15% erhöht und die Kosten reduziert werden können.

    Energie sparen und weiterkommen

    Bei der Kaufentscheidung für ein Elektrofahrzeug spielen die Themen Energieeffizienz und der damit verbundene Umweltschutz oft eine tragende Rolle. Damit diese wichtigen Aspekte auch beim alltäglichen Gebrauch nicht zu kurz kommen, hat EcoDrive, die Allianz für cleveres Fahren, praktische Tipps für Elektroauto-Fahrer zusammengestellt:

    1. Reifendruck rauf: Die richtigen Reifen und genügend Luftdruck sparen Energie und erhöhen die Sicherheit. Als Faustregel fürs Pumpen gilt: Monatliche Kontrolle und bis 0.5 Bar mehr als angegeben. 
    2. Ballast raus: Je leichter das Auto ist, desto weniger Energie verbraucht es.  
    3. Cool down: Nutzen Sie die Klimaanlage erst ab 18 Grad Aussentemperatur. Für mehr Reichweite können Sie das Fahrzeug bereits kurz vor Abfahrt an der Steckdose kühlen. Dasselbe gilt in den Wintermonaten natürlich für die Heizung. Die Sitzheizung kann ebenfalls als Alternative dienen.
    4. Tempomat nutzen: Gleichmässig fahren heisst gleichmässig Energie sparen. Mit dem klassischen oder adaptiven Tempomaten ist das ganz einfach. Auch innerorts. 
    5. Weise wählen: Wählen Sie den idealen Fahrmodus für die Strecke – das Fahrpedal regelt Rekuperieren (Energiegewinnung) und Beschleunigen dann optimal. 
    6. Vorausschauend fahren: Fahren Sie vorausschauend, ausgeglichen und mit genügend Abstand. Reagieren Sie früh vor Kreuzungen, Stopps oder Hindernissen. Bei Bedarf erst mittels der Rekuperation, dann mit der normalen Bremse abbremsen.
    7. Sachte bergauf, sparsam bergab: Fahren Sie auch bergauf gleichmässig und beschleunigen Sie sachte. Nutzen Sie bergab die Rekuperation zur Geschwindigkeitssteuerung und Energiegewinnung. 

    Quellenangabe: https://www.svv.ch/de

  • 01.11.2018Betrug auf einem Online-Marktplatz

    Patentrezepte gegen Betrug im Internet gibt es nicht. Aber wenn Sie einige Verhaltensregeln beachten, bleiben Ihnen unliebsame Überraschungen hoffentlich erspart.

    Alles begann ganz harmlos: Käufer Karl* erstand auf einem Online-Marktplatz eine Drohne. Das Profil von Verkäufer Valentin beinhaltete keine negative Bewertungen und war genauso unverdächtig wie die Abwicklungskonditionen (Vorauszahlung mit anschliessendem Postversand). Nach Auktionsende bat Valentin den Käufer, den geschuldeten Betrag auf das Konto seiner Freundin Franziska zu überweisen. Weil die Drohne nicht in der versprochenen Lieferfrist eintraf, mahnte Karl den Verkäufer wiederholt per E-Mail. Doch dieser schickte statt des heiss ersehnten Fluggeräts nur Ausreden und leere Versprechungen… Schliesslich meldete der Käufer bei der Online-Plattform eine Beschwerde an und übergab den Fall seiner Rechtsschutzversicherung AXA-ARAG.

    «Valentin» ist nicht Valentin

    Als der Verkäufer auf eine eingeschriebene Mahnung unserer Vertragsrechts-Spezialisten nicht reagierte, kam Betrugsverdacht auf. Dieser erhärtete sich rasch, als auf der Online-Plattform erste negative Bewertungen für Valentin auftauchten – und das Profil schliesslich gesperrt wurde. Um die Prozessaussichten zu prüfen, holten wir uns auf dem zuständigen Betreibungsamt einen Registerauszug für Valentin. Nachdem Karl gegen den säumigen Verkäufer Strafanzeige gestellt hatte, teilte uns Valentin in einem handschriftlichen Schreiben mit, dass er nichts von einem Drohnenverkauf wisse. Valentins vermeintliche Freundin Franziska meldete sich ebenfalls bei uns: Sie erklärte, dass alle ihre Konten gesperrt worden seien und dass gegen sie ein Strafverfahren laufe – obwohl sie den Verkäufer überhaupt nicht kenne.

    Drei Opfer einer fiesen Betrugsmasche

    Obwohl die Aussagen von Valentin und Franziska nicht bewiesen sind, scheinen ihnen die Ermittlungsbehörden zu glauben. Demnach wären alle drei Beteiligten Opfer eines Betrugs: Die – noch immer unbekannten – Täter haben offenbar die Identitäten von Valentin und Franziska gestohlen. Im Namen von Valentin wurden im Internet zahlreiche Produkte versteigert. Die jeweiligen Erlöse wurden nach Aufforderung durch den vermeintlichen Verkäufer zunächst auf das selten genutzte Sparkonto von Franziska geleitet und von dort sofort weitertransferiert. Dieser Fall ist besonders perfid, weil es keine klaren Warnsignale gab: Der Preis für die Drohne war marktüblich, der Verkäufer hatte keine negativen Bewertungen – und auch der Wunsch nach einer Überweisung auf das Konto der «Freundin» war nicht verdächtig: Schliesslich kommt es öfter vor, dass User Produkte über das Marktplatz-Konto ihres Partners anbieten.

    Kein Patentrezept gegen Betrüger

    Weil Betrüger immer wieder neue Maschen anwenden und sich ständig raffiniertere Kniffe ausdenken, gibt es kein Patentrezept für absolut sicheres Einkaufen im Internet. Generell sollten Sie aber bei jedem Kauf den gesunden Menschenverstand walten lassen – und die folgenden Tipps beachten:

    • Bleiben Sie stets aufmerksam und kritisch – lassen Sie sich nicht blenden!
    • Unrealistische Preise (Superschnäppchen) sind genauso verdächtig wie seltsame Modalitäten bezüglich Bezahlung oder Warenübergabe.
    • Geben Sie Ihre Kreditkartendaten nur auf seriösen Plattformen bekannt – sonst droht Missbrauch!
    • Prüfen Sie die Identität des Verkäufers und leisten Sie Vorauszahlungen nur auf dessen Konto.

     

    *) Alle Namen in diesem realen Fall wurden geändert.

    So schützen Sie sich vor Online-Betrug

    Seriöse Auktionsplattformen wie Ricardo und Ebay informieren ihre Kunden umfassend über mögliche Betrugsformen im Internet und aktualisieren ihre Empfehlungen regelmässig. Tipps von Ricardo finden Sie unter diesem Link:

    Bei einer Abwicklung über eine etablierte Plattform profitieren sowohl Käufer als auch Verkäufer von einem gewissen Schutz. Dieser lässt sich weiter erhöhen, wenn die Bezahlung über eine seriöse Payment-Plattform wie PayPal abgewickelt wird. Wer dennoch Opfer eines Betrugsversuchs wird, sollte schnell reagieren:

    • Versuchen Sie, die Zahlung sofort zu sistieren oder rückgängig zu machen.
    • Erstatten Sie bei der Polizei Anzeige.
    • Fordern Sie bei Ihrer Rechtsschutzversicherung Support an.

     

    Quellenangabe: https://www.svv.ch/de

  • 01.10.2018Drohnen: fünf Dinge, die es zu beachten gilt!

    Drohnen liegen im Trend. Vom Hobbypiloten bis zum professionellen Unternehmer – immer mehr Foto- und Filmbegeisterte nutzen die wendigen Flugobjekte. Doch längst nicht jeder Drohnenpilot kennt die Regeln und Gefahren.

    Das Marktforschungsunternehmen GfK gab im Februar 2018 bekannt, dass im vergangenen Jahr in der Schweiz rund 73’200 Drohnen verkauft wurden. Schätzungsweise besitzen nun rund 100'000 Schweizer Haushalte eine oder mehrere Drohnen.

    Besitzt du schon eine Drohne oder spielst du mit dem Gedanken, eine zu kaufen? Dann findest du hier die wichtigsten Infos und Tipps, damit du möglichst lange schadenfrei und sicher mit deiner Drohne Spass haben kannst:

    Sichtkontakt zur Drohne – das A und O

    Ohne Bewilligung vom Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) dürfen Drohnen mit einem Maximalgewicht von 30 Kilogramm nur mit Sichtkontakt geflogen werden. Dies bedeutet, dass du die Drohne während des Flugs immer im Blick haben musst. Sehr hilfreich kann es sein, wenn du dir als Drohnenpilot zusätzlich einen Helfer organisierst, der mit dir gemeinsam die Drohne stets im Auge behält und dich bei Gefahr warnen und unterstützen kann.

    Eine Bewilligung vom BAZL braucht es, wenn du deine Drohne mit einem Feldstecher oder einer Virtual-Reality-Brille fliegen willst. Die Bewilligungspflicht entfällt, wenn du eine zweite Person dabei hast, die den Sichtkontakt hält und im Notfall die Kontrolle über die Drohnensteuerung übernehmen kann.

    Achtung: Hier sind Drohnen verboten

    Generell gibt das BAZL aus Sicherheitsgründen vor, dass Drohnenpiloten nicht über Menschenansammlungen (mehrere Dutzend, dicht beieinander stehende Personen) fliegen dürfen, wenn nicht mindestens 100 Meter Sicherheitsabstand gewährleistet sind. 

    Vor jedem Flug solltest du überprüfen, ob du an diesem Ort deine Drohne fliegen lassen darfst. Denn in der Schweiz sind sogenannte Sperrzonen definiert. Solche Sperrzonen befinden sich vor allem bei zivilen und militärischen Flugplätzen, aber auch über gewissen Wasser- und Zugvogelreservaten sowie schweizerischen Nationalparks. Je nach Sperrzone gelten unterschiedliche Flugverbote oder Einschränkungen.

    Auch bezüglich Flughöhe gibt es Beschränkungen. Da Motorflugzeuge eine Mindestflughöhe von 150 Meter einhalten müssen, empfiehlt es sich, Drohnen nicht höher als 140 Meter über Boden fliegen zu lassen. Informiere Dich auch über die diversen Richtlinien auf Gemeinde- und Kantonsebene.

    Privatsphäre beachten beim Drohnenfliegen

    Gemäss einer von der AXA durchgeführten Umfrage fühlen sich rund zwei Drittel der Schweizer Bevölkerung von Drohnen gestört. Daher ist es wichtig, gewisse Punkte zu beachten, wenn du mit deiner Drohne Aufnahmen von Menschen machen willst. In der Schweiz gilt, dass jeder Mensch das Recht am eigenen Bild hat. Daher ist es wichtig, dass du bei Aufnahmen von Menschen, deren Gesichter erkennbar sind, jeweils die Betroffenen um Erlaubnis fragst.  Beachte beim Überfliegen von Privatgrundstücken in geringer Höhe, dass sich der Eigentümer in seiner Privatsphäre gestört fühlen könnte – auch durch allenfalls entstehende Lärmemissionen. Hole also im Zweifelsfall die Einwilligung deiner Nachbarn ein, bevor du über deren Garten fliegst.

    Drohnen-Fluglizenz in Diskussion

    Zurzeit wird in der Europäischen Union diskutiert, ob Laien- und professionelle Drohnenpiloten künftig eine Lizenz fürs Fliegen erwerben müssen. Sollte ein solches Gesetz in Europa in Kraft treten, würde sich dieses auch in der Schweiz durchsetzen. Im Moment können sich Drohnenpiloten freiwillig in der Schweiz vom Verband ziviler Drohnen SVZD zertifizieren lassen. Bis anhin haben jedoch gemäss dem Verband nur rund 250 Piloten eine SVZD-Lizenz erworben.

    Wenn doch mal ein Schaden mit der Drohne passiert

    Auch wenn du dich an alle Regeln, Richtlinien und Tipps hältst, kann es trotzdem passieren, dass deine Drohne abstürzt. Dies ist nicht nur ärgerlich, sondern kann auch grosse Schäden an Gegenständen und an der Drohne selbst verursachen. Das Gesetz gibt hier in der Schweiz vor, dass Drohnen mit einem Gewicht bis zu 500 Gramm nicht versichert werden müssen – wir als AXA empfehlen dies jedoch auch für die kleineren Modelle. Für Drohnen über 500 Gramm muss von Gesetzes wegen eine Haftpflichtversicherung mit einer Versicherungssumme von einer Million Schweizer Franken abgeschlossen werden. Wir haben für dich innhehalb der Hausratversicherung eine umfassende Deckung konzipiert. Dank dem Zusatz «Verlust und Beschädigung» bist du bestens geschützt. Sollte deine Drohne einmal abstürzen, ersetzen wir sie dir innert 48 Stunden.

    Mit all diesen Infos bist du für deinen ersten oder nächsten Drohnenflug perfekt gerüstet. Weitere wertvolle Tipps findest du hier.

    Da Prävention ein wichtiger Bestandteil unserer Unternehmensphilosophie ist, haben wir am 16. Juni einen Drohnen-Workshop für Fotografen veranstaltet. Hier konnten sich Interessierte an Workshops und Fachreferaten informieren und diverse Drohnen testen. Hier findest Du die Impressionen des Events:

     

     Quellenangabe: https://www.svv.ch/de