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Relevante Veränderungen im Versicherungsmarkt halten wir hier gerne für Sie fest. Noch lieber teilen wir Ihnen diese persönlich mit.

  • 01.09.2018Autounfall – was nun? Diese Checkliste hilft Ihnen!

    Wissen Sie, was bei einem Verkehrsunfall zu tun ist? Viele Verkehrsteilnehmer sind unsicher, wie sie sich in einer Notsituation verhalten sollen. Unsere Checkliste enthält alle wichtigen Schritte – in der richtigen Reihenfolge.

    1. Fahrzeug anhalten

    • Schalten Sie die Warnblinker und das Abblendlicht ein.
    • Lenken Sie Ihr Fahrzeug auf der Autobahn wenn immer möglich sofort auf den Pannenstreifen.
    • Ziehen Sie eine Warnweste an und bringen Sie sich ausserhalb der Fahrbahn in Sicherheit.

    2. Überblick verschaffen

    • Sind Sie unverletzt? Geht es Ihnen gut?
    • Wie viele Fahrzeuge sind am Unfall beteiligt? Merken Sie sich Art und Lage der Fahrzeuge.
    • Gibt es Verletzte?
    • Besteht Brand- oder Explosionsgefahr, gibt es gefährliche Güter?

    3. Unfallstelle absichern

    • Stellen Sie ein Pannendreieck auf, und zwar mindestens 50 m vor der Unfallstelle — wenn schnell gefahren wird, mindestens 100 m davor.
    • Verändern Sie die Lage an der Unfallstelle nur zum Schutz von Verletzten oder zur Sicherung des Verkehrs. Ansonsten ist dies nicht erlaubt.
    • Betreten Sie auf der Autobahn die Fahrbahn nicht mehr.

    4. Nothilfe leisten

    • Bringen Sie Verletzte aus der Gefahrenzone.
    • Leisten Sie Erste Hilfe. Nutzen Sie dabei die Autoapotheke.

    5. Rettungsdienste alarmieren

    • Rufen Sie die Polizei 117, die Sanität 144 oder bei Brand die Feuerwehr 118 an. Im EU-Ausland gilt einheitlich Notruf 112.
    • Geben Sie Ihren genauen Standort an: Autobahn-Nummer, Fahrtrichtung, Kilometer, letzte Ein- oder Ausfahrt.

    6. Verletzte betreuen

    • Betreuen Sie verletzte Personen, beobachten Sie sie und unterhalten Sie sich mit ihnen.

    7. Schaden am Fahrzeug dokumentieren

    • Wenn möglich, fotografieren Sie die beschädigten Fahrzeuge von allen Seiten. Bringen Sie sich und andere bei diesem Versuch jedoch niemals in Gefahr! 

     

    Jetzt Checkliste als PDF downloaden und direkt ins Auto legen!

    So füllen Sie das Europäische Unfallprotokoll aus:

    • Wählen Sie verständliche Formulierungen.
    • Anerkennen Sie nie die alleinige Schuld.
    • Halten Sie Namen und Adressen von Zeugen fest.
    • Unterschreiben Sie auf der Rückseite.
    • Im Zweifelsfall oder wenn Ihnen die involvierten Personen Schwierigkeiten machen, bestehen Sie darauf, die Polizei zu rufen.

    Wenn Sie diese Dinge vergessen, drohen im Ausland Geldstrafen:

    • CH-Kleber nicht angebracht: in Italien Strafe bis EUR 400.–

    • Warnweste für Mitreisende vergessen: in Österreich Strafe bis EUR 150.–

    • Ersatz-Glühbirnen vergessen: in Frankreich Strafe bis EUR 180.–

    • Pneu-Profiltiefe und -Druck nicht korrekt: in Deutschland Strafe bis EUR 200.–

    • Geschwindigkeitsregeln nicht beachtet: in der EU verschärfte Strafen

     

  • 01.08.2018Flugverspätung oder Annullation: Diese Rechte haben Sie als Fluggast

    Mussten Sie auch schon einmal wegen Annullierung oder Verspätung eines Fluges Ihre Reisepläne umstellen? Auch wenn das in dieser Situation ein schwacher Trost ist: Ein EU-Gesetz definiert klar, welche Entschädigungen Fluggesellschaften in solchen Fällen bezahlen müssen. 

    Gemäss der Fluggastrechteverordnung 261/2004 der EU haben Passagiere der Airlines aus den EU Ländern und EFTA-Staaten und mit Start- oder Zielflughafen in einem EU oder EFTA-Land (Schweiz, Norwegen, Island und Liechtenstein) Anspruch auf Entschädigungen in der Höhe von bis zu 600 Euro, wenn sie nicht befördert werden. Dieser Anspruch gilt jedoch nur bei kurzfrisitiger Annullation: frühestens zwei Wochen vor Abflug und wenn die Fluggesellschaft keinen Alternativflug anbietet, der den Bestimmungen der EG-Verordnung Art. 5 Abs. 1 lit. c entspricht.

    Fluggastrecht: 250 bis 600 Euro Entschädigung

    Die vorgesehenen Entschädigungen richten sich nach der Länge der gebuchten Flugstrecke:

    • Flugdistanz bis 1500 km: 250 Euro pro Passagier
    • Flugdistanz zwischen 1500 und 3500 km: 400 Euro pro Passagier
    • Flugdistanz über 3500 km (und über die Grenzen der EU hinaus): 600 Euro pro Passagier

    Die Entschädigung kann von der Fluggesellschaft um 50% gekürzt werden, wenn betroffenen Passagieren ein zumutbarer Alternativflug angeboten wird. Als zumutbarer Alternativflug gilt bei Flugdistanz 

    • bis 1500 km eine Ankunftszeit nicht später als 2 Stunden
    • ab 1500km bis 3500 km eine Ankunftszeit nicht später als 3 Stunden 
    • über 3500 km eine Ankunftszeit nicht später als 4 Stunden 

    nach der planmässigen Ankunftszeit des ursprünglich gebuchten Fluges.​

    Eine Entschädigung wird nicht geschuldet

    • bei einer Annullierung zwischen 2 Wochen und 7 Tagen vor der planmässigen Abflugzeit, wenn das Angebot zur Alternativbeförderung ermöglicht, nicht mehr als 2 Stunden vor der planmässigen Abflugzeit abzufliegen und das Endziel höchstens 4 Stunden nach der planmässigen Ankunftszeit erreicht werden kann;

    • bei einer Annullierung von weniger als 7 Tage vor der planmässigen Abflugzeit, wenn das Angebot zur Alternativbeförderung ermöglicht, nicht mehr als 1 Stunde vor der planmässigen Abflugzeit abzufliegen und das Endziel höchstens 2 Stunden nach der planmässigen Ankunftszeit erreicht werden kann.

     

    Seit dem sogenannten Sturgeon-Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) von 2009 wird diese Entschädigungsregelung auch bei Verspätungen von mehr als 3 Stunden angewendet – allerdings nur dann, wenn der Flug in einem EU-Land beginnt oder endet. 

    Kommt es wegen aussergewöhnlicher Umstände (schlechte Wetterbedingungen, Vogelschlag, technische Ausfälle trotz genügender Wartung, Terrorgefahr, medizinische Zwischenfälle, Streiks usw.) zu einer Annullierung oder Verspätung, so trifft die Fluggesellschaft keine Schuld – und die Passagiere haben kein Anrecht auf eine Entschädigung.

    So machen Sie Ihre Rechte geltend

    • Richten Sie Ihre Forderung nach einer Entschädigung infolge Annullierung, Nichtbeförderung oder Verspätung direkt an die Fluggesellschaft.
    • Übermitteln Sie der Fluggesellschaft Ihre Kontodaten und eine Frist zur Überweisung, damit der Entschädigungsprozess speditiv abgewickelt werden kann.
    • Fordern Sie auch den ursprünglich bezahlten Flugpreis zurück, wenn Ihnen bei Annullierung oder Nichtbeförderung kein zumutbarer Alternativflug angeboten wurde.
    • Entstehen Ihnen infolge Annullierung, Nichtbeförderung oder Verspätung Auslagen, die über die Entschädigung gemäss Fluggastrechtverordnung hinausgehen, so können Sie diesen Schaden geltend machen. Dabei gilt die sogenannte Schadenminderungspflicht: Ersetzt werden nur Auslagen, die sich in einem angemessenen Rahmen bewegen – Übernachtungen in einem Fünfsternehotel oder Limousinen-Transfers wird die Fluggesellschaft nicht übernehmen.

    Lassen Sie Ihren Anspruch auf Entschädigung prüfen!

    Ihre Rechtsschutzversicherung unterstützt Sie, wenn Sie wegen Annullierung, Nichtbeförderung oder grosser Verspätung Forderungen an die Fluggesellschaft stellen. Sind Sie nicht entsprechend versichert, so können Sie Ihren Anspruch auf Entschädigung auch über Portale wie Cancelled.ch oder Flightright.de prüfen. Allerdings verlangen die Fluggastrechtsexperten verlangen dafür – im Erfolgsfall – 20 bis 30%  der erreichten Entschädigungszahlung.

  • 01.07.2018Handy-Diebstahl – in diesen Städten ist besondere Vorsicht angesagt

     Im Sommer werden besonders viele Handys gestohlen, wie aus der Schadenstatistik der AXA hervorgeht. Doch nicht überall ist das Risiko gleich gross. Im Inland sind vor allem in der Westschweiz viele Langfinger am Werk, bei ausländischen Destinationen liegt Barcelona an der Spitze.

     

    «Im Sommer und an den Wochenenden sind die Menschen öfters draussen und es finden zahlreiche Festivitäten statt. Das bietet Dieben mehr Möglichkeiten, zuzuschlagen», erklärt Stefan Müller, Leiter Schaden Sachversicherungen bei der AXA. Ob Sommer-Partys, Festivals, Openair-Kinos und überfüllte Badis – in grösseren Menschenansammlungen sollte man also besonders vorsichtig sein. Eine erhöhte Diebstahlquote verzeichnet die AXA zudem während Ferienwochen und Feiertagen.

    Touristen-Magneten locken auch Diebe an

    Wer in den Sommerferien ins Ausland verreist, sollte in einigen Städten besonders aufpassen. An oberster Stelle des Diebstahl-Rankings steht Barcelona, gefolgt von Mallorca, London, Berlin und Mailand. «Gestohlene Handys werden uns insbesondere aus beliebten Tourismus-Destinationen gemeldet – dort mischen sich Diebe besonders gerne unters Volk», sagt Stefan Müller. Ebenfalls in den Top 10 der ausländischen Ferien-Destinationen punkto Handy-Diebstahl sind München, Amsterdam, Bangkok, Lissabon, Bali, Konstanz und New York.

     

    Wie ist Handy-Diebstahl versichert?

    Handy-Diebstahl zu Hause ist über die Hausratversicherunggedeckt. Auch unterwegs oder im Ausland ist Handy-Diebstahl gedeckt, sofern in der Police «einfacher Diebstahl auswärts» mit eingeschlossen ist. Die AXA ersetzt ihren Kunden ein gestohlenes Natel innerhalb von 48 Stunden, wobei die Kunden wählen können, ob sie den Neuwert des gestohlenen Handys in Form von Bargeld oder einen Realersatz – also ein neues Mobiltelefon – bevorzugen.

     

    Handy-Diebstahl: Top 10 Ferien-Destinationen
    1 Barcelona
    2 Mallorca
    3 London
    4 Berlin
    Mailand
    5 München
    6 Amsterdam
    7 Bangkok
    8 Lissabon
    9 Bali
    10 Konstanz
    New York

    Ostschweiz und Tessin sind relativ sicher

    Auch in der Schweiz gibt es grosse Unterschiede je nachdem, wo man sich bewegt. Wie die Auswertung der AXA zeigt, ist die Wahrscheinlichkeit eines Handy-Diebstahls in der Westschweiz deutlich höher ist als etwa in der Ostschweiz oder im Tessin. In Neuchâtel ist die Diebstahlfrequenz von Handys 88% höher als der Durchschnittswert, in Lausanne 56% höher. Deutlich unter dem Schweizer Durchschnitt liegen die Städte in der Inner- und Ostschweiz. In Winterthur ist die Diebstahl-Frequenz 42%, in Frauenfeld 51% und in Zug 60% tiefer als der Durchschnittswert.

    Im Sommer haben Langfinger Hochsaison. Neben Geld und Portemonnaie sind auch Handys hoch im Kurs. Bei jedem fünften Diebstahl ausser Haus kommt ein Smartphone weg, wie ein Blick in die AXA Schadenstatistik zeigt. Die höchste Anzahl an Handy-Diebstahl-Meldungen nimmt die AXA im Juli entgegen. Rund 40% der gestohlenen Mobiltelefone kommen jeweils am Wochenende abhanden – jedes Vierte allein am Samstag.
  • 12.04.2018Aus S&P Financial Services AG wird neu «Asermo AG

  • 18.10.2017Partnerschaft mit dem Versicherungsmakler und Familienunternehmen Verlingue

    Per 18. Oktober 2017 ist die S&P Insurance Group eine Partnerschaft mit Verlingue, einem der erfolgreichsten europäischen Versicherungsmakler, eingegangen. Dabei hat das französische Familienunternehmen einen Anteil an der S&P Insurance Group erworben. Die Partnerschaft ist für S&P von grosser Bedeutung, weil sie es ermöglicht, das Wachstum zu beschleunigen. Kunden und Mitarbeitenden eröffnen sich zudem weitreichende Perspektiven.

    Medienmitteilung

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