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Relevante Veränderungen im Versicherungsmarkt halten wir hier gerne für Sie fest. Noch lieber teilen wir Ihnen diese persönlich mit.

  • 28.06.2019Verlingue: Übernahme MEEX Versicherungsbroker AG

    Verlingue setzt seine Wachstumsstrategie fort. Unser Mutterhaus verstärkt sein Engagement und seine Marktpräsenz im Schweizer Markt und übernimmt per 1.7.2019 die Langenthaler MEEX Versicherungsbroker AG.

    Weitere Informationen erfahren Sie hier.

     

  • 01.06.2019Drohnen: fünf Dinge, die es zu beachten gilt!

    Drohnen liegen im Trend. Vom Hobbypiloten bis zum professionellen Unternehmer – immer mehr Foto- und Filmbegeisterte nutzen die wendigen Flugobjekte. Doch längst nicht jeder Drohnenpilot kennt die Regeln und Gefahren.

    Das Marktforschungsunternehmen GfK gab im Februar 2018 bekannt, dass im vergangenen Jahr in der Schweiz rund 73’200 Drohnen verkauft wurden. Schätzungsweise besitzen nun rund 100'000 Schweizer Haushalte eine oder mehrere Drohnen.

    Besitzt du schon eine Drohne oder spielst du mit dem Gedanken, eine zu kaufen? Dann findest du hier die wichtigsten Infos und Tipps, damit du möglichst lange schadenfrei und sicher mit deiner Drohne Spass haben kannst:

    Sichtkontakt zur Drohne – das A und O

    Ohne Bewilligung vom Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) dürfen Drohnen mit einem Maximalgewicht von 30 Kilogramm nur mit Sichtkontakt geflogen werden. Dies bedeutet, dass du die Drohne während des Flugs immer im Blick haben musst. Sehr hilfreich kann es sein, wenn du dir als Drohnenpilot zusätzlich einen Helfer organisierst, der mit dir gemeinsam die Drohne stets im Auge behält und dich bei Gefahr warnen und unterstützen kann.

    Eine Bewilligung vom BAZL braucht es, wenn du deine Drohne mit einem Feldstecher oder einer Virtual-Reality-Brille fliegen willst. Die Bewilligungspflicht entfällt, wenn du eine zweite Person dabei hast, die den Sichtkontakt hält und im Notfall die Kontrolle über die Drohnensteuerung übernehmen kann.

    Achtung: Hier sind Drohnen verboten

    Generell gibt das BAZL aus Sicherheitsgründen vor, dass Drohnenpiloten nicht über Menschenansammlungen (mehrere Dutzend, dicht beieinander stehende Personen) fliegen dürfen, wenn nicht mindestens 100 Meter Sicherheitsabstand gewährleistet sind. 

    Vor jedem Flug solltest du überprüfen, ob du an diesem Ort deine Drohne fliegen lassen darfst. Denn in der Schweiz sind sogenannte Sperrzonen definiert. Solche Sperrzonen befinden sich vor allem bei zivilen und militärischen Flugplätzen, aber auch über gewissen Wasser- und Zugvogelreservaten sowie schweizerischen Nationalparks. Je nach Sperrzone gelten unterschiedliche Flugverbote oder Einschränkungen.

    Auch bezüglich Flughöhe gibt es Beschränkungen. Da Motorflugzeuge eine Mindestflughöhe von 150 Meter einhalten müssen, empfiehlt es sich, Drohnen nicht höher als 140 Meter über Boden fliegen zu lassen. Informiere Dich auch über die diversen Richtlinien auf Gemeinde- und Kantonsebene.

    Privatsphäre beachten beim Drohnenfliegen

    Gemäss einer von der AXA durchgeführten Umfrage fühlen sich rund zwei Drittel der Schweizer Bevölkerung von Drohnen gestört. Daher ist es wichtig, gewisse Punkte zu beachten, wenn du mit deiner Drohne Aufnahmen von Menschen machen willst. In der Schweiz gilt, dass jeder Mensch das Recht am eigenen Bild hat. Daher ist es wichtig, dass du bei Aufnahmen von Menschen, deren Gesichter erkennbar sind, jeweils die Betroffenen um Erlaubnis fragst.  Beachte beim Überfliegen von Privatgrundstücken in geringer Höhe, dass sich der Eigentümer in seiner Privatsphäre gestört fühlen könnte – auch durch allenfalls entstehende Lärmemissionen. Hole also im Zweifelsfall die Einwilligung deiner Nachbarn ein, bevor du über deren Garten fliegst.

    Drohnen-Fluglizenz in Diskussion

    Zurzeit wird in der Europäischen Union diskutiert, ob Laien- und professionelle Drohnenpiloten künftig eine Lizenz fürs Fliegen erwerben müssen. Sollte ein solches Gesetz in Europa in Kraft treten, würde sich dieses auch in der Schweiz durchsetzen. Im Moment können sich Drohnenpiloten freiwillig in der Schweiz vom Verband ziviler Drohnen SVZD zertifizieren lassen. Bis anhin haben jedoch gemäss dem Verband nur rund 250 Piloten eine SVZD-Lizenz erworben.

    Wenn doch mal ein Schaden mit der Drohne passiert

    Auch wenn du dich an alle Regeln, Richtlinien und Tipps hältst, kann es trotzdem passieren, dass deine Drohne abstürzt. Dies ist nicht nur ärgerlich, sondern kann auch grosse Schäden an Gegenständen und an der Drohne selbst verursachen. Das Gesetz gibt hier in der Schweiz vor, dass Drohnen mit einem Gewicht bis zu 500 Gramm nicht versichert werden müssen – wir als AXA empfehlen dies jedoch auch für die kleineren Modelle. Für Drohnen über 500 Gramm muss von Gesetzes wegen eine Haftpflichtversicherung mit einer Versicherungssumme von einer Million Schweizer Franken abgeschlossen werden. Wir haben für dich innhehalb der Hausratversicherung eine umfassende Deckung konzipiert. Dank dem Zusatz «Verlust und Beschädigung» bist du bestens geschützt. Sollte deine Drohne einmal abstürzen, ersetzen wir sie dir innert 48 Stunden.

    Mit all diesen Infos bist du für deinen ersten oder nächsten Drohnenflug perfekt gerüstet. Weitere wertvolle Tipps findest du hier.

    Da Prävention ein wichtiger Bestandteil unserer Unternehmensphilosophie ist, haben wir am 16. Juni einen Drohnen-Workshop für Fotografen veranstaltet. Hier konnten sich Interessierte an Workshops und Fachreferaten informieren und diverse Drohnen testen. Hier findest Du die Impressionen des Events:

     

     Quellenangabe: https://www.svv.ch/de

  • 01.05.2019Handy-Diebstahl – in diesen Städten ist besondere Vorsicht angesagt

     Im Sommer werden besonders viele Handys gestohlen, wie aus der Schadenstatistik der AXA hervorgeht. Doch nicht überall ist das Risiko gleich gross. Im Inland sind vor allem in der Westschweiz viele Langfinger am Werk, bei ausländischen Destinationen liegt Barcelona an der Spitze.

     

    «Im Sommer und an den Wochenenden sind die Menschen öfters draussen und es finden zahlreiche Festivitäten statt. Das bietet Dieben mehr Möglichkeiten, zuzuschlagen», erklärt Stefan Müller, Leiter Schaden Sachversicherungen bei der AXA. Ob Sommer-Partys, Festivals, Openair-Kinos und überfüllte Badis – in grösseren Menschenansammlungen sollte man also besonders vorsichtig sein. Eine erhöhte Diebstahlquote verzeichnet die AXA zudem während Ferienwochen und Feiertagen.

    Touristen-Magneten locken auch Diebe an

    Wer in den Sommerferien ins Ausland verreist, sollte in einigen Städten besonders aufpassen. An oberster Stelle des Diebstahl-Rankings steht Barcelona, gefolgt von Mallorca, London, Berlin und Mailand. «Gestohlene Handys werden uns insbesondere aus beliebten Tourismus-Destinationen gemeldet – dort mischen sich Diebe besonders gerne unters Volk», sagt Stefan Müller. Ebenfalls in den Top 10 der ausländischen Ferien-Destinationen punkto Handy-Diebstahl sind München, Amsterdam, Bangkok, Lissabon, Bali, Konstanz und New York.

     

    Wie ist Handy-Diebstahl versichert?

    Handy-Diebstahl zu Hause ist über die Hausratversicherunggedeckt. Auch unterwegs oder im Ausland ist Handy-Diebstahl gedeckt, sofern in der Police «einfacher Diebstahl auswärts» mit eingeschlossen ist. Die AXA ersetzt ihren Kunden ein gestohlenes Natel innerhalb von 48 Stunden, wobei die Kunden wählen können, ob sie den Neuwert des gestohlenen Handys in Form von Bargeld oder einen Realersatz – also ein neues Mobiltelefon – bevorzugen.

     

    Handy-Diebstahl: Top 10 Ferien-Destinationen
    1 Barcelona
    2 Mallorca
    3 London
    4 Berlin
    Mailand
    5 München
    6 Amsterdam
    7 Bangkok
    8 Lissabon
    9 Bali
    10 Konstanz
    New York

    Ostschweiz und Tessin sind relativ sicher

    Auch in der Schweiz gibt es grosse Unterschiede je nachdem, wo man sich bewegt. Wie die Auswertung der AXA zeigt, ist die Wahrscheinlichkeit eines Handy-Diebstahls in der Westschweiz deutlich höher ist als etwa in der Ostschweiz oder im Tessin. In Neuchâtel ist die Diebstahlfrequenz von Handys 88% höher als der Durchschnittswert, in Lausanne 56% höher. Deutlich unter dem Schweizer Durchschnitt liegen die Städte in der Inner- und Ostschweiz. In Winterthur ist die Diebstahl-Frequenz 42%, in Frauenfeld 51% und in Zug 60% tiefer als der Durchschnittswert.

    Im Sommer haben Langfinger Hochsaison. Neben Geld und Portemonnaie sind auch Handys hoch im Kurs. Bei jedem fünften Diebstahl ausser Haus kommt ein Smartphone weg, wie ein Blick in die AXA Schadenstatistik zeigt. Die höchste Anzahl an Handy-Diebstahl-Meldungen nimmt die AXA im Juli entgegen. Rund 40% der gestohlenen Mobiltelefone kommen jeweils am Wochenende abhanden – jedes Vierte allein am Samstag.
     
    Quellenangabe: https://www.svv.ch/de
  • 01.04.2019Flugverspätung oder Annullation: Diese Rechte haben Sie als Fluggast

    Mussten Sie auch schon einmal wegen Annullierung oder Verspätung eines Fluges Ihre Reisepläne umstellen? Auch wenn das in dieser Situation ein schwacher Trost ist: Ein EU-Gesetz definiert klar, welche Entschädigungen Fluggesellschaften in solchen Fällen bezahlen müssen. 

    Gemäss der Fluggastrechteverordnung 261/2004 der EU haben Passagiere der Airlines aus den EU Ländern und EFTA-Staaten und mit Start- oder Zielflughafen in einem EU oder EFTA-Land (Schweiz, Norwegen, Island und Liechtenstein) Anspruch auf Entschädigungen in der Höhe von bis zu 600 Euro, wenn sie nicht befördert werden. Dieser Anspruch gilt jedoch nur bei kurzfrisitiger Annullation: frühestens zwei Wochen vor Abflug und wenn die Fluggesellschaft keinen Alternativflug anbietet, der den Bestimmungen der EG-Verordnung Art. 5 Abs. 1 lit. c entspricht.

    Fluggastrecht: 250 bis 600 Euro Entschädigung

    Die vorgesehenen Entschädigungen richten sich nach der Länge der gebuchten Flugstrecke:

    • Flugdistanz bis 1500 km: 250 Euro pro Passagier
    • Flugdistanz zwischen 1500 und 3500 km: 400 Euro pro Passagier
    • Flugdistanz über 3500 km (und über die Grenzen der EU hinaus): 600 Euro pro Passagier

    Die Entschädigung kann von der Fluggesellschaft um 50% gekürzt werden, wenn betroffenen Passagieren ein zumutbarer Alternativflug angeboten wird. Als zumutbarer Alternativflug gilt bei Flugdistanz 

    • bis 1500 km eine Ankunftszeit nicht später als 2 Stunden
    • ab 1500km bis 3500 km eine Ankunftszeit nicht später als 3 Stunden 
    • über 3500 km eine Ankunftszeit nicht später als 4 Stunden 

    nach der planmässigen Ankunftszeit des ursprünglich gebuchten Fluges.​

    Eine Entschädigung wird nicht geschuldet

    • bei einer Annullierung zwischen 2 Wochen und 7 Tagen vor der planmässigen Abflugzeit, wenn das Angebot zur Alternativbeförderung ermöglicht, nicht mehr als 2 Stunden vor der planmässigen Abflugzeit abzufliegen und das Endziel höchstens 4 Stunden nach der planmässigen Ankunftszeit erreicht werden kann;

    • bei einer Annullierung von weniger als 7 Tage vor der planmässigen Abflugzeit, wenn das Angebot zur Alternativbeförderung ermöglicht, nicht mehr als 1 Stunde vor der planmässigen Abflugzeit abzufliegen und das Endziel höchstens 2 Stunden nach der planmässigen Ankunftszeit erreicht werden kann.

     

    Seit dem sogenannten Sturgeon-Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) von 2009 wird diese Entschädigungsregelung auch bei Verspätungen von mehr als 3 Stunden angewendet – allerdings nur dann, wenn der Flug in einem EU-Land beginnt oder endet. 

    Kommt es wegen aussergewöhnlicher Umstände (schlechte Wetterbedingungen, Vogelschlag, technische Ausfälle trotz genügender Wartung, Terrorgefahr, medizinische Zwischenfälle, Streiks usw.) zu einer Annullierung oder Verspätung, so trifft die Fluggesellschaft keine Schuld – und die Passagiere haben kein Anrecht auf eine Entschädigung.

    So machen Sie Ihre Rechte geltend

    • Richten Sie Ihre Forderung nach einer Entschädigung infolge Annullierung, Nichtbeförderung oder Verspätung direkt an die Fluggesellschaft.
    • Übermitteln Sie der Fluggesellschaft Ihre Kontodaten und eine Frist zur Überweisung, damit der Entschädigungsprozess speditiv abgewickelt werden kann.
    • Fordern Sie auch den ursprünglich bezahlten Flugpreis zurück, wenn Ihnen bei Annullierung oder Nichtbeförderung kein zumutbarer Alternativflug angeboten wurde.
    • Entstehen Ihnen infolge Annullierung, Nichtbeförderung oder Verspätung Auslagen, die über die Entschädigung gemäss Fluggastrechtverordnung hinausgehen, so können Sie diesen Schaden geltend machen. Dabei gilt die sogenannte Schadenminderungspflicht: Ersetzt werden nur Auslagen, die sich in einem angemessenen Rahmen bewegen – Übernachtungen in einem Fünfsternehotel oder Limousinen-Transfers wird die Fluggesellschaft nicht übernehmen.

    Lassen Sie Ihren Anspruch auf Entschädigung prüfen!

    Ihre Rechtsschutzversicherung unterstützt Sie, wenn Sie wegen Annullierung, Nichtbeförderung oder grosser Verspätung Forderungen an die Fluggesellschaft stellen. Sind Sie nicht entsprechend versichert, so können Sie Ihren Anspruch auf Entschädigung auch über Portale wie Cancelled.ch oder Flightright.de prüfen. Allerdings verlangen die Fluggastrechtsexperten verlangen dafür – im Erfolgsfall – 20 bis 30%  der erreichten Entschädigungszahlung.

     

    Quellenangabe: https://www.svv.ch/de